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Agenda

[Luzern bucht] Buchmesse & anagrammtage 24. bis 26. März 06

Bourbaki Panorama
Löwenplatz 11, Luzern
• Kunstpanorama
• Stadtbibliothek
• Stattkino

Sie erreichen uns mit den VBL-Linien 1, 19, 22 und 23, Haltestelle Löwenplatz. Gegenüber des Löwenplatzes
befinden sich die Parkhäuser City und
Löwencenter. Für Velos gibt es einen Abstellplatz direkt vor dem Panoramagebäude.

Eintritte: Für Lesungen jeweils Fr. 10.—
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis
Freiwilliger Unkostenbeitrag mit dem
Kauf einer Holzletter


Download des gesamten Programms im pdf-Format


www.martin-wallimann.ch

ANAGRAMM -LESUNGEN
Samstag 25. März 2006
15.30 – 16.30 Uhr und
18.30 – 21.00 Uhr, Stattkino

Den einen ist es eine faszinierende Spielerei, die
andern betreiben es als ernste Wissenschaft: Das
Anagramm ist in der Kulturgeschichte seit Urzeiten
als Wort- und Buchstabenspiel präsent. Die Grundregel,
das Verdrehen von Buchstaben und Sätzen,
ist denkbar einfach, die Resultate oft verblüffend
bis hinreissend: Weit mehr als das Umdrehen eines
einzelnen Wortes sind ganze Sätze in Gedichten
anagrammatisch in ganz neue Sinnzusammenhänge
gestellt.

Es lesen:
Felix Epper, Solothurn
Stephan Krass, Freiburg i.B.
Thomas Brunnschweiler, Dornach
Esther Spinner, Zürich
Friedrich Wolfenter, Stuttgart
Gerhard Jaschke, Wien
Heini Gut, Stans
und andere

WORTAKROBATIK /ALLTAGSWORTE
Freitag 24. März 2006
19.15 Uhr, Stattkino
Im Jahre 2004 beschäftigte sich Thomas Brunnschweiler
anagrammatisch mit alltäglichen
Wendungen und Wörtern (z.B werden ALLTAGSWORTE
zu ALLAST ERWOG /RATLOS GEWALT). Daraus
ist das bisher unpublizierte Werk ‹Alltagsworte›
geworden. Brunnschweiler und Helena Winkelmann
haben daraus ein Programm zusammengestellt,
das die ‹Alltagsworte› zu einem komplexen
Klangerlebnis verdichtet. Die Lesung der
Anagrammgedichte wird von improvisierter Musik
umrahmt, die stimmungsmässig auf die Texte
eingeht.

AUSSTELLUNG
Anagrammobjekte Chaos /Ach so
Stephan Krass,
Stadtbibliothek
24. März – 22. April 2006
Wenn Buchstaben aus der Reihe tanzen und sich zu neuen Worten fügen, hat der Anagrammatiker seine Hand im Spiel. In der Poesie des Letterntauschs gehen die Buchstaben ständig neue Konfigurationen ein. Dabei gilt die Regel, dass bei der Umformulierung des jeweiligen Ausgangsbegriffs alle Buchstaben wieder verwendet werden müssen. CHAOS/ACH
SO. Indem es die Sprache beim Wort nimmt, deckt das
Anagramm einen Kosmos verschiedener Lesearten auf. In einer Welt des Seins, des Sinns, der Botschaften und
Bedeutungen entfaltet das poetische Spiel eine kreative
Form aus anarchischem Sprachwitz und semantischer
Subversion. DAS TRANSZENDIERTE /SENDET DANN ERSATZ. ‹Was tut jener Dichter, der sich keine Kunst, zumal kein Sprachspiel, ohne Regel vorstelllen kann? Er muss jene tradierten Regeln anwenden, die traditionell schwer als Regel auszumachen sind – ein subtiles Spiel mit der Sprache und
manchmal auch gegen den begriffsstutzigen Leser. POSTMODERNE/
SONDERTEMPO/MODERPOSTEN. Ein Anagramm,
gebildet aus Postmoderne. ›
 

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