{"id":765,"date":"2018-03-15T23:15:45","date_gmt":"2018-03-15T22:15:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/?p=765"},"modified":"2018-03-15T23:15:45","modified_gmt":"2018-03-15T22:15:45","slug":"im-atelier-in-sierre-ein-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/2018\/03\/15\/im-atelier-in-sierre-ein-rueckblick\/","title":{"rendered":"Im Atelier in Sierre: Ein R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_767\" aria-describedby=\"caption-attachment-767\" style=\"width: 296px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/F88B977E-E38C-4042-87A1-465504B535E5-1-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-767 size-medium\" src=\"http:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/F88B977E-E38C-4042-87A1-465504B535E5-1-296x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/F88B977E-E38C-4042-87A1-465504B535E5-1-296x300.jpeg 296w, https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/F88B977E-E38C-4042-87A1-465504B535E5-1.jpeg 634w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-767\" class=\"wp-caption-text\">Mit Sohn Tim vor der Villa Ruffieux<\/figcaption><\/figure>\n<p>Felix Epper, befragt von Lucilia Mendes von D\u00e4niken<\/p>\n<p>Seit 2015 k\u00f6nnen Solothurner Kunstschaffende in der Villa Ruffieux in Sierre wohnen und so in Ruhe an einem Projekt arbeiten. Am 23. M\u00e4rz 2018 pr\u00e4sentieren sie das Resultat ihres Sierre-Aufenthaltes an einem abwechslungsreichen Abend auf Schloss Waldegg.<\/p>\n<p>Die Stiftung Schloss Waldegg und das Ch\u00e2teau Mercier in Sierre schreiben seit 2015 j\u00e4hrlich ein Atelier-Stipendium f\u00fcr Solothurner K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus. Solothurner K\u00fcnstler erhalten so die Gelegenheit, w\u00e4hrend mehrerer Wochen in der K\u00fcnstlerresidenz Villa Ruffieux zu wohnen und an ihren Werken zu arbeiten. Als erster war das der Autor Felix Epper, ihm folgten der Fotograf Andr\u00e9 Albrecht und 2017 der Liedermacher Ruedi Stuber. Die drei stellen am 23. M\u00e4rz auf Schloss Waldegg vor, was w\u00e4hrend ihrer Stages entstanden ist: Texte, Bilder und T\u00f6ne. Auf zmitz erz\u00e4hlen sie im Vorfeld, was sie in Sierre erlebt haben. Den Start macht Felix Epper.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Wie hatten Sie sich auf die Zeit im Atelier in Sierre vorbereitet?<\/p>\n<p>Als Vater von zwei Kindern im Schulalter musste ich nat\u00fcrlich die Betreuungssituation regeln, dann einen unbezahlten Urlaub in der Genossenschaft Kreuz, wo ich meinen Haupterwerb habe, organisieren und den Zweitjob optimieren (mehr Homeoffice). Ich bin dann zwischen Sierre und Solothurn hin- und hergependelt und habe die Kinder an zwei Wochenenden mit ins Wallis genommen. Platz genug war ja vorhanden und der Schlossgarten ist einfach wunderbar.<\/p>\n<p>2. Wie lange waren Sie dort? Wie hat ihr Alltag in Sierre ausgesehen, mit welchem Projekt waren Sie besch\u00e4ftigt?<\/p>\n<p>Ich war vom 1. April bis zum 30. Mai 2015 dort. Die unglaubliche Gastfreundschaft von Ren\u00e9-Pierre Antille, dem Betreuer der K\u00fcnstler-Ateliers, werde ich nie vergessen. Er hat mich sowie die franco-marokkanische K\u00fcnstlerin Zainab Andalibe und den US-amerikanischen Drehbuchschreiber Joseph Ferrante mit offenen Armen empfangen. Besuche bei den Winzern in Sierre geh\u00f6rten dazu. Und das Filmfestival \u00abDream Ago\u00bb und das Festival \u00abOrient-Occident\u00bb im Ch\u00e2teu Mercier fielen in diese Zeit. Neben der Schreib- und Objektarbeit in den Ateliers kochten die K\u00fcnstler regelm\u00e4ssig und die Ap\u00e9ros in der Villa Ruffieux oder in der Stammkneipe dem \u00abCaf\u00e9 du 1er Ao\u00fbt\u00bb in Muraz waren Ehrensache.<br \/>\nDie Besch\u00e4ftigung mit Rilke dr\u00e4ngte sich in Sierre nat\u00fcrlich auf. Ich f\u00fchrte ein kleines Tagesbuch und schrieb an einer l\u00e4ngeren Erz\u00e4hlung mit dem Arbeitstitel \u00abIn den Bergen\u00bb. Sie ist noch unver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>3. R\u00fcckblickend: Was ist geblieben von der Zeit in Sierre?<\/p>\n<p>Der Fr\u00fchling 2015 war eine pers\u00f6nliche Umbruchzeit. Der Tapetenwechsel hat mein Leben wieder auf die F\u00fcsse gestellt. Ich schaue immer wieder mit grosser Freude zur\u00fcck auf meine Zeit dort. Mit einigen der K\u00fcnstlern der Villa Ruffieux gab es letztes Jahr ein kleines Wiedersehen \u2013 im losen Kontakt bleibt man sowieso in den sozialen Medien. Ich w\u00fcrde nat\u00fcrlich jederzeit gerne wieder gehen, aber diese Gelegenheit gibt es nur einmal und das ist gut so f\u00fcr die, welche nach mir kommen. Sie sollen die Pfauen gr\u00fcssen von mir und die Blutbuche.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Felix Epper, befragt von Lucilia Mendes von D\u00e4niken Seit 2015 k\u00f6nnen Solothurner Kunstschaffende in der Villa Ruffieux in Sierre wohnen und so in Ruhe an einem Projekt arbeiten. Am 23. M\u00e4rz 2018 pr\u00e4sentieren sie das Resultat ihres Sierre-Aufenthaltes an einem abwechslungsreichen Abend auf Schloss Waldegg. 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