{"id":841,"date":"2020-02-15T15:52:50","date_gmt":"2020-02-15T14:52:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/?p=841"},"modified":"2020-09-25T08:36:05","modified_gmt":"2020-09-25T06:36:05","slug":"841-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/2020\/02\/15\/841-2\/","title":{"rendered":"die fischsuppe"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/fischpuppe1grau-e1581781694290-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-842 size-full\" src=\"https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/fischpuppe1grau-e1581781694290-1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/fischpuppe1grau-e1581781694290-1.jpg 200w, https:\/\/www.felu.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/fischpuppe1grau-e1581781694290-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>lesespiel mit f\u00fcnf notausg\u00e4ngen<\/em><\/p>\n<p><strong>text &amp; bild von felix EPPER\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>ort: stube in einem pfarrhaus\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>zeit: heute<\/strong><\/p>\n<p><strong>personen der handlung: <\/strong><\/p>\n<p><strong>der PFARRER<\/strong><\/p>\n<p><strong>die ZUGEHFRAU<\/strong><\/p>\n<p><strong>ein DIEB<\/strong><\/p>\n<p><strong>der GEIST<\/strong><\/p>\n<p><strong>JESUS am KREUZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>die FISCHPUPPE <\/strong><\/p>\n<p><strong>die FISCHSUPPE<\/strong><\/p>\n<p><strong>weiter: TELLER, L\u00d6FFEL, die HOSTIE, FISCHE,<\/strong><\/p>\n<p><strong>JESUS im HALS, als FISCHGR\u00c4TE, HERR und<\/strong><\/p>\n<p><strong>WELS und nicht zuletzt das PUBLIKUM<\/strong><\/p>\n<h6><em>Geschrieben 1994 im ETH-Seminar \u00abSchreibarbeit\u00bb von Adolf Muschg.<br \/>\n<\/em><em>Eine Szenische Lesung des Textes \u2013 untermalt mit Lichtbildern von Alexandra Koch \u2013 fand 1995 im Dynamo Z\u00fcrich statt.<\/em><\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>ZUGEHFRAU hat er wirklich schreien geh\u00f6rt?<br \/>\nPFARRER ich h\u00f6re nur stimmen.<br \/>\nZUGEHFRAU er dr\u00fccke sich doch nicht st\u00e4ndig vor der verantwortung.<br \/>\nPFARRER\u00a0 geheimnisse vor mir, du?<br \/>\nGEIST die wege des HERRN sind gut und wunderbar.<br \/>\nPFARRER <em>ans publikum <\/em>sie ist meine zugehfrau, aber ich nenne sie putzfrau.<br \/>\nPUBLIKUM <em>applaudiert<\/em><br \/>\njeder tr\u00e4gt ein kruzifix in der hand<br \/>\nJESUS\u00a0 <em>h\u00e4ngt<\/em><br \/>\nGEIST ich f\u00fchl mich wie der jesus, mir tut das kreuz so weh.<br \/>\nder PFARRER <em>nimmt sein kreuz<\/em><br \/>\n<em>von der wand und schl\u00e4gt dann\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die zeitung auf:<\/em> ei, ei, ei, ein kratzer!<br \/>\nZUGEHFRAU lese er vor!<br \/>\nPFARRER\u00a0 umfragen ergeben, dass m\u00e4nner durchschnittlich zwei\u00a0 komma neun mal pro woche verkehren, die frauen aber\u00a0 nur zwei komma eins mal.<br \/>\nGEIST <em>schwebt \u00fcber den<\/em><br \/>\n<em>k\u00f6pfen des <\/em>PFARRERs<br \/>\n<em>und der <\/em>ZUGEHFRAU zwei komma neun co it us in ter rup tus.<br \/>\nZUGEHFRAU ob frauen w\u00e4hlerischer sind in ihrer bereitschaft den co it\u00a0 us in ter rup tus als gnadengeschenk unseres HERRNs zu\u00a0 bezeichnen?<br \/>\nJESUS\u00a0 <em>allein und verlassen <\/em>allein und verlassen.<br \/>\nZUGEHFRAU lese er weiter vor.<br \/>\nPFARRER\u00a0 putz, frau! meine zeit ist knapp!<br \/>\nGEIST ich denke, also bin ich unfrei.<br \/>\nJESUS die kurse f\u00fcr fisch fallen.<br \/>\nZUGEHFRAU lese er weiter vor.<br \/>\nPFARRER\u00a0 ich bin es leid den kirchenboten, den ich selbst\u00a0 geschrieben habe, auch noch vorzulesen.<br \/>\nvon der kanzel herab schleicht der<br \/>\nDIEB, <em>die hostie im mund und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>klopft. er tritt ein<\/em>. ich m\u00f6chte mit deiner putzfrau schlafen.<br \/>\nPFARRER\u00a0 erstens ist sie meine zugehfrau, und nur ich nenne sie sie\u00a0 putzfrau, und zweitens ist dies ein heiliges haus.<br \/>\n<em>der <\/em>DIEB <em>im haus des <\/em>HERRN<br \/>\n<em>streckt die zunge raus und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>sichtbar wird die <\/em>HOSTIE<br \/>\n<em>die <\/em>HOSTIE <em>spricht: <\/em>die wege des HERRN sind wunderbar<br \/>\nZUGEHFRAU <em>geht auf\u00a0<\/em><br \/>\n<em>den <\/em>DIEB <em>zu: <\/em>frau deines herzens zu sein, oh wie schwer wiegt die\u00a0 b\u00fcrde meines amtes.<br \/>\nPFARRER das m\u00f6chte ich wohl meinen.<br \/>\nZUGEHFRAU<em> geht <\/em><em>auf den <\/em>DIEB <em>zu: <\/em>ich bin nicht w\u00fcrdig, dass du eingehst unter mein dach, aber sprich nur ein wort und so wird meine seele gesund.<br \/>\n<em>sie k\u00fcsst die hostie<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>DIEB <em>l\u00e4sst die hostie in<\/em><br \/>\n<em>den gaumen zur\u00fcckgleiten\u00a0<\/em><br \/>\n<em>und schluckt sie<\/em><br \/>\nJESUS IM HALS ich bin die fischgr\u00e4te in deinem hals.<br \/>\n<em>der <\/em>DIEB <em>hustet und l\u00e4uft rot an<\/em><br \/>\n<em>die <\/em>ZUGEHFRAU <em>umarmt den\u00a0<\/em><br \/>\n<em>dieb und reisst ihm die kleider\u00a0<\/em><br \/>\n<em>vom leib.<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER reiche sie mir die \u00f6lsardinen, im namen des vaters und\u00a0 des sohnes &#8230;<br \/>\n<em>er macht drei kreuze auf\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die stirn des <\/em>DIEBES .<br \/>\n<em>Die <\/em>ZUGEHFRAU <em>err\u00f6tet,<\/em><br \/>\n<em>denn einen so nackten\u00a0<\/em><br \/>\n<em>mann hatte sie noch nie<\/em><br \/>\n<em>gesehen,und also auch\u00a0<\/em><br \/>\n<em>einen so sch\u00f6nen nicht.<\/em><br \/>\nPFARRER er ist tot.<br \/>\n<em>die <\/em>ZUGEHFRAU <em>deckt<\/em><br \/>\n<em>ihn mit sorgfalt zu und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>ihre hand zittert dabei<\/em><br \/>\nJESUS <em>wieder am kreuz: <\/em>ordnung muss sein..<br \/>\nder GEIST der dieb im hause des herrn hat ihr nicht die\u00a0 jungfr\u00e4ulichkeit geraubt.<br \/>\nPFARRER die putzfrau ist das haus des seins.<br \/>\n<em>er l\u00f6ffelt die sardinen und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>markiert immer wieder\u00a0<\/em><br \/>\n<em>kreuze auf den leichnam.<\/em><br \/>\n<em>er leckt sich die finger und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>poliert die wundmale<\/em><br \/>\n<em>des gekreuzigten.<\/em><br \/>\nZUGEHFRAU der dieb meines herzens.<br \/>\n<em>sie hebt die decke, die \u00fcber\u00a0<\/em><br \/>\n<em>den toten hingebreit ist und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>blickt in die aufgerissenen\u00a0<\/em><br \/>\n<em>augen, fischgr\u00e4te ragen aus\u00a0<\/em><br \/>\n<em>dem hals, sie zieht und bringt\u00a0<\/em><br \/>\n<em>einen langen fisch zum vorschein.<\/em><br \/>\n<em>das\u00a0<\/em>PUBLIKUM <em>holt fische\u00a0<\/em><br \/>\n<em>aus den manteltaschen und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>wirft sie auf die b\u00fchne<\/em><br \/>\n<em>es schreit: <\/em>mehr fisch!<br \/>\n<em>die <\/em>ZUGEHFRAU <em>f\u00e4llt mit\u00a0<\/em><br \/>\n<em>einem klatschenden ton vorn\u00fcber<\/em><br \/>\nJESUS ALS WELS seelig sind die gebenden.<br \/>\n<em>die <\/em>ZUGEHFRAU <em>hat schuppen<\/em><br \/>\n<em>vor den augen<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER <em>h\u00e4ngt das kruzifix<\/em><br \/>\n<em>an die wand und bedeckt nun\u00a0<\/em><br \/>\n<em>auch den zweiten k\u00f6rper mit\u00a0<\/em><br \/>\n<em>dem tuch. weil der wind durch<\/em><br \/>\n<em>das offene fenster bl\u00e4st, und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>das tuch droht weggefegt zu\u00a0<\/em><br \/>\n<em>werden, beschwert er das<\/em><br \/>\n<em>tuch mit den fischen, die<\/em><br \/>\n<em>\u00fcberall herumliegen.<\/em><br \/>\n<em>das <\/em>PUBLIKUM <em>k\u00fcsst die\u00a0<\/em><br \/>\n<em>kreuze, die es mitgebracht hat\u00a0<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER <em>beginnt\u00a0<\/em><br \/>\n<em>preist\u00e4felchen zu schreiben<\/em><br \/>\n<em>und steckt sie in die fische.<\/em><br \/>\n<em>er packt fische ins pfarrblatt.<\/em><br \/>\n<em>er schl\u00fcpft in die pantoffeln<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>ZUGEHFRAU <em>, liest<\/em><br \/>\n<em>den eingewickelten fisch vor sich.<\/em><br \/>\n<em>die schlagzeilen.<\/em> eine gnade f\u00fcr<br \/>\nuenm\u00f6rder im p<br \/>\neater besuche s<br \/>\nteure halbtot.<br \/>\nit einem weiss<br \/>\n<em>der <\/em>GEIST<em>und <\/em>JESUS <em>setzen sich<\/em><br \/>\n<em>an den tisch und essen die<\/em><br \/>\n<em>\u00f6lsardinen des <\/em>PFARRERS<br \/>\n<em>auf. der <\/em>GEIST <em>rollt den deckel\u00a0<\/em><br \/>\n<em>der dose gedankenverloren in\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die die stigmata von <\/em>JESUS<br \/>\nJESUS mein kreuz, mein kreuz!<br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER <em>setzt sich zu\u00a0<\/em><br \/>\n<em>den beiden, steht gleich wieder\u00a0<\/em><br \/>\n<em>auf und holt die kleider des\u00a0<\/em><br \/>\n<em>diebes. er stopft sie mit fischen\u00a0<\/em><br \/>\n<em>voll, aus dem hemdkragen\u00a0<\/em><br \/>\n<em>guckt ein rotbrasch.<\/em><br \/>\nJESUS <em>prostet der puppe zu\u00a0<\/em><br \/>\n<em>w\u00e4hrend der <\/em>GEIST <em>weiter\u00a0<\/em><br \/>\n<em>das blut des HERRN in\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die kelche rinnen l\u00e4sst.<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER <em>liest gedankenverloren das pfarrblatt.:\u00a0<\/em> fisch von meinem &#8230;<\/p>\n<p>JESUS <em>zuckt es st\u00e4ndig in den\u00a0<\/em><br \/>\n<em>fingern und er will einen fisch<\/em><br \/>\n<em>aus der PUPPE rausziehen\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die <\/em>FISCHPUPPE <em>und\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die <\/em>FISCHE <em>im chor: <\/em>was gott zusammengef\u00fcgt hat, soll der mensch nicht\u00a0 trennen<br \/>\nJESUS <em>zieht err\u00f6tend die\u00a0<\/em><br \/>\n<em>hand zur\u00fcck:<\/em> seht doch, das PUBLIKUM presst die\u00a0 kruzifixe enger an sich\u00a0 und atmet schneller<\/p>\n<p><em>der <\/em>PFARRER <em>kn\u00f6pft die\u00a0<\/em><br \/>\n<em>hose der puppe zu.<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>GEIST <em>senkt den arm,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>bl\u00e4ttert in der bibel und spricht:<\/em> und nun sah man, wie sie zu reden begannen, h\u00f6rte aber\u00a0 kein wort<br \/>\n<em>gleichzeitig senkt sich der\u00a0<\/em><br \/>\n<em>gl\u00e4serne vorhang und aus den\u00a0<\/em><br \/>\n<em>notausg\u00e4ngen flutet wasser in<\/em><br \/>\n<em>den zuschauerraum. ein\u00a0<\/em><br \/>\n<em>verzweifeltes schwimmen setzt ein,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die zuschauer pressen ihre m\u00fcnder\u00a0<\/em><br \/>\n<em>an die scheibe und glotzen bl\u00f6de.\u00a0<\/em><br \/>\n<em>weil sie zu reden versuchen,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>schlucken sie wasser.<\/em><br \/>\n<em>die <\/em>FISCHPUPPE <em>seufzt: <\/em>nie ist man zufrieden. wer im trockenen sitzt will baden,\u00a0 wer schwimmt will am pfarrerstisch fischsuppe essen<br \/>\nJESUS es ist eigent\u00fcmlich; f\u00fcrwahr, da opfern sie die heilige\u00a0 jungfrau, aber es n\u00fctzt garnichts.<br \/>\nPFARRER sollen wir die fische zur\u00fcckwerfen?<br \/>\nFISCHPUPPE meine teile faulen<br \/>\nGEIST lese er vor!<br \/>\nPFARRER hat er wirklich schreien geh\u00f6rt? ich h\u00f6re nur stimmen,\u00a0 stimmen, sie lachen und weinen von \u00fcberall her, immerzu. bin ich verhext?<br \/>\nJESUS schaut, das wasser hat die decke erreicht. nix da mit\u00a0 dar\u00fcber wandeln.<br \/>\n<em>die <\/em>FISCHPUPPE<br \/>\n<em>riecht vor sich hin: <\/em>fisch von meinem fisch<br \/>\n<em>das <\/em>PUBLIKUM <em>h\u00e4ngt\u00a0<\/em><br \/>\n<em>oben an der decke,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>die kruzifixe liegen\u00a0<\/em><br \/>\n<em>auf dem grund<\/em><br \/>\n<em>die <\/em>ZUGEHFRAU <em>rappelt\u00a0<\/em><br \/>\n<em>sich aus dem leichentuch,\u00a0<\/em><br \/>\n<em>sieht die <\/em>PUPPE <em>dasitzen\u00a0<\/em><br \/>\n<em>und will sich auf sie st\u00fcrzen.\u00a0<\/em><br \/>\n<em>da z\u00f6gert sie und geht\u00a0<\/em><br \/>\n<em>gemessenen schrittes auf\u00a0<\/em><br \/>\n<em>den tisch zu.<\/em><br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER mir schwant etwas<br \/>\n<em>der <\/em>GEIST nehmen sie platz.<br \/>\nJESUS du hast ges\u00fcndigt wider den HERRN, doch ich habe\u00a0 dich erweckt<br \/>\nZUGEHFRAU einen schmarren redest du. ich war bloss ohnm\u00e4chtig.<br \/>\n<em>die <\/em>FISCHPUPPE will sie fischsuppe mit uns essen?<br \/>\n<em>die f\u00fcnf sitzen da und l\u00f6ffeln<\/em><br \/>\nJESUS der tauchsieder im zuschauerraum bew\u00e4hrt sich. die\u00a0 wandlung, die sich vollzieht ist immer wieder erstaunlich.\u00a0 wie ein wenig heiliges feuer, den menschen die fischaugen\u00a0 \u00fcberquellen l\u00e4sst!<br \/>\nPFARRER wir mussten die kirchensteuern erh\u00f6hen, daf\u00fcr gibt es\u00a0 jeden sonntag fischsuppe f\u00fcr die gemeinde.<br \/>\nJESUS schaut, der wassespiegel senkt sich, die pumpen arbeiten\u00a0 schnell und bef\u00f6rdern die br\u00fche in die grossen f\u00e4sser in\u00a0 die kirche, in einer halben stunde ist es gar.<br \/>\nFISCHPUPPE ich verfaule<br \/>\nJESUS sind die aktien wieder gefallen?<br \/>\nFISCHPUPPE ich verfaule<br \/>\n<em>die <\/em>ZUGEHFRAU der dieb meines herzens, er war so sch\u00f6n wie ein mann\u00a0 nur sein kann, wenn er keine frau ist.<br \/>\nFISCHPUPPE ich verfaule<br \/>\n<em>der <\/em>GEIST es wird zeit, dass wir neue suppe kriegen, eine woche, das\u00a0 dauert &#8230; zu fischig, ja, ja zu fischig ist sie jetzt.<br \/>\nFISCHPUPPE ich verfaule<br \/>\nJESUS wer hat den wirtschaftsteil zum einwickeln der fische\u00a0 verwendet?<br \/>\nFISCHPUPPE ich verfaule<br \/>\nPFARRER\u00a0 ich wasche meine h\u00e4nde in unschuld<br \/>\nZUGEHFRAU jedes jahr dasselbe<br \/>\nFISCHPUPPE ich verfaule<br \/>\nTELLER <em>und <\/em>LOEFFEL ich mag nicht mehr essen helfen<br \/>\nFISCHSUPPE ich verfaule<br \/>\nJESUS was ihr dem geringsten meiner br\u00fcder, es wird gegessen,\u00a0 was auf den tisch kommt<br \/>\n<em>der <\/em>PFARRER\u00a0 der teller hat recht<br \/>\nFISCHSUPPE ich verfaule<br \/>\n<em>die <\/em>FISCHPUPPE <em>sackt in\u00a0<\/em><br \/>\n<em>sich zusammen<\/em><br \/>\nFISCHSUPPE ich verfaule<br \/>\n<em>der gl\u00e4serne vorhang senkt\u00a0<\/em><br \/>\n<em>sich und zersplittert<\/em><br \/>\n<em>in millionen teile, als er<\/em><br \/>\n<em>den boden erreicht.\u00a0<\/em><br \/>\n<em>tosender beifall.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>lesespiel mit f\u00fcnf notausg\u00e4ngen text &amp; bild von felix EPPER\u00a0 ort: stube in einem pfarrhaus\u00a0 zeit: heute personen der handlung: der PFARRER die ZUGEHFRAU ein DIEB der GEIST JESUS am KREUZ die FISCHPUPPE die FISCHSUPPE weiter: TELLER, L\u00d6FFEL, die HOSTIE, FISCHE, JESUS im HALS, als FISCHGR\u00c4TE, HERR und WELS und nicht zuletzt das PUBLIKUM 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